Diese Räume sind tabu

  • Küche: Sie ist ein Lebensmittelbereich. Kleinste Rückstände von Harz oder Härter können auf Arbeitsflächen, Schneidebrettern, Geräten oder Lebensmitteln landen.
  • Wohn- und Schlafzimmer: Dämpfe verteilen sich im Raum, setzen sich auf Möbeln, Polstern und Vorhängen ab und werden über Stunden wieder abgegeben. Der Geruch ist oft schnell weg, die Stoffe bleiben länger aktiv.
  • Bad, Waschküche oder feuchter Keller: Hohe Luftfeuchtigkeit stört die Aushärtung und kann Amine Blush verursachen, einen milchigen, matten Schleier.
  • Kinderzimmer: ein absolutes No-Go, auch für die Lagerung.

Gute Orte für deine Werkstatt

Ideal ist ein Atelier oder Studio, das komplett vom Wohnraum getrennt ist. Gut geht auch ein separater, abschließbarer Raum, den du nur für Epoxidharz nutzt und der für Kinder und Haustiere klar tabu ist. Ein trockener Keller mit Fenster, eine beheizbare Garage oder ein gedämmtes Gartenhaus funktionieren, wenn du Lüftung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Griff hast: ideal sind 18 bis 22 °C und 40 bis 60 % Luftfeuchtigkeit. Ein Balkon geht nur bei mildem, stabilem Wetter.

Epoxidharz richtig lagern

Lagere Harz und Härter trocken, frostfrei, ohne direkte Sonne und am besten konstant bei 18 bis 22 °C, sofern dein technisches Datenblatt nichts anderes sagt. Schließ jedes Gebinde direkt nach Gebrauch, denn Härter reagiert mit der Feuchtigkeit in der Luft. Stell Harz und Härter in getrennte, auslaufsichere Wannen, die mindestens 110 % der größten Flasche aufnehmen. Alles kommt abschließbar und kindersicher weg, strikt getrennt von Lebensmitteln. Füll Harz oder Härter nie in andere Behälter um. Schreib das Öffnungsdatum auf jedes Gebinde. Bist du unsicher, ob ein älteres Harz noch gut ist, mach eine Gießprobe mit etwa 100 Gramm.

Epoxidharz richtig entsorgen

Flüssige Reste von Harz und Härter sind Sondermüll. Sie gehören zum Schadstoffmobil oder auf den Wertstoffhof, nie in den Müll und nie in den Abfluss. Auch Flaschen mit flüssigen Resten gehören dazu. Kleine Reste kannst du im richtigen Verhältnis anmischen und in einem offenen Silikonbecher an einem sicheren, belüfteten Ort aushärten lassen. Mit größeren Mengen machst du das nicht, sie können sehr heiß werden. Noch warmes oder reagierendes Harz verschließt du nie.

Richtig gemischtes, vollständig ausgehärtetes und abgekühltes Harz darf meist in den Restmüll, wo die örtlichen Regeln das erlauben. Bei Handschuhen und Tüchern mit flüssigen Resten gilt im Zweifel: Sondermüll. Die Regeln unterscheiden sich von Ort zu Ort, frag deshalb bei deinem örtlichen Entsorger nach.

Häufige Fragen

Wie lagere ich Epoxidharz richtig?

Trocken, frostfrei, ohne direkte Sonne und am besten konstant bei 18 bis 22 °C, sofern dein technisches Datenblatt nichts anderes sagt. Schließ jedes Gebinde direkt nach Gebrauch und stell Harz und Härter in getrennte, auslaufsichere Wannen, abschließbar, außer Reichweite von Kindern und getrennt von Lebensmitteln. Füll Harz oder Härter nie in andere Behälter um, schon gar nicht in Lebensmittelverpackungen.

Wie entsorge ich Epoxidharz-Reste?

Flüssige Reste von Harz und Härter sind Sondermüll und gehören zum Schadstoffmobil oder auf den Wertstoffhof, nie in den Müll oder in den Abfluss. Richtig gemischtes, vollständig ausgehärtetes und abgekühltes Epoxidharz darf meist in den Restmüll, wo die örtlichen Regeln das erlauben. Noch warmes oder reagierendes Harz verschließt du nie.

Alle Fragen im Überblick